Alles hat seine Zeit.“ (Pred 3,1)

 

– Nimm dir Zeit!

 

Willkommen auf den Seiten der Fachschaften Evangelische und Katholische Religion!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Besucher,

die folgenden Seiten wollen über den Religionsunterricht und die Aktivitäten der Fachschaften Evangelische und Katholische Religion am Gymnasium Bruckmühl informieren.

Die Religionslehrerinnen am Gymnasium Bruckmühl

 Was will Religionsunterricht am Ort der Schule?

 Aktionen

Gottesdienste

10 Gebote des Betens

Grundwissen

Evangelische Religion

Katholische Religion

Ansprechpartner

Kontakte / Links

 

 

Was will Religionsunterricht am Ort der Schule?

Religionsunterricht will Schülerinnen und Schüler bei ihrer Sinnsuche und ihren Fragen nach Gott und der Welt begleiten, sie religiös denken, fühlen und sprechen lassen.

„Dabei bietet er kirchlich Beheimateten und Distanzierten gleichermaßen die Möglichkeit, mit der christlichen Tradition ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Glaubens- und Werthaltungen kennen zu lernen und zu verstehen, ihre Grundlagen und ihre sinnstiftende Funktion zu reflektieren und so einen persönlichen Standort zu finden und zu vertreten.“


Religionsunterricht wird in konfessioneller Trennung, aber immer auch im ökumenischen Geist erteilt!

Dafür sprechen sich sowohl die Evangelische Kirche in Deutschland in ihrer Denkschrift „Identität und Verständigung. Standort und Perspektiven des Religionsunterrichts in der Pluralität“ (1994), als auch die Deutsche Bischofskonferenz in ihrer Erklärung „Die bildende Kraft des Religionsunterrichts. Zur Konfessionalität des katholischen Religionsunterrichts“ (1996) aus. Schülerinnen und Schüler sollen durch die enge Zusammenarbeit am Ort der Schule und das Feiern von Andachten und Gottesdiensten Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen.


Wir verstehen Religion...

... als Dimension des Menschseins, die sich in der prinzipiellen Transzendenzoffenheit des Menschen zeigt. Religionsunterricht will damit Schülerinnen und Schüler schützen vor einer Reduktion auf rein zweckrationales Verhalten.

... als Dimension der Selbstwerdung und wollen die religiöse Sozialisation der Schülerinnen und Schüler begleiten.

... als prägenden Bestandteil von Kultur und Geschichte und wollen über die Hintergründe informieren und Schülerinnen und Schülern helfen, diese in ihrer Bedeutung zu verstehen.

... als erforderliches Thema für das gesellschaftliche Leben, da Kirche und Gottesdienste bei vielen Festanlässen kaum wegzudenken sind.

... als Grundlage moralischer Erziehung und wollen die Werterziehung der Schülerinnen und Schüler anregen und begleiten.

Worauf es uns ankommt:

Religionsnoten sind keine Glaubensnoten! Bewertet wird das Wissen über Glaube und Religion, nicht der Glaube selbst!

 

Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinen schulischen Leistungen ab! Bei allem Leistungswillen und aller Selbstbehauptung – das Leben erschöpft sich nicht darin!

 

Exkursionen

Allgemeine Übersicht

 

5. Jgst.

Kirche vor Ort

6. Jgst.

Weltladen

7. Jgst.

Besuch einer Moschee

8. Jgst.

 

9. Jgst.

Besuch einer Synagoge, soweit möglich

10. Jgst.

Altenheimprojekt,Orientierungstag

 

Archiv - Berichte

 

Gottesdienste

Es ist uns ein Anliegen, dass Schüler, Lehrer und Eltern jedes Schuljahr gemeinsam mit einem Gottesdienst beginnen und abschließen können. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schüler vermitteln, dass der Gottesdienstbesuch auch vor den großen Festen Weihnachten und Ostern als Angebot wichtig sein kann, um sich auch außerhalb des Unterrichts als Christen zu begegnen und gemeinsam um Gottes Begleitung zu bitten. Die Gottesdiensttermine werden den Schülerinnen und Schüler rechtzeitig mitgeteilt! Als Eltern oder Angehörige sind Sie dazu herzlich eingeladen!

10 Gebote des Betens

 

Der Vogel ist Vogel, wenn er singt.
Die Blume ist Blume, wenn sie blüht.
Der Mensch ist Mensch, wenn er betet.“

(Sprichwort)

 

Lass dir das Beten nicht befehlen, aber lass es dir auch nicht verbieten.

Mach dir das Beten zu einer festen Gewohnheit, damit du es nicht vergisst.

Rede mit Gott, wie mit einem Freund, der dich gut kennt.

Bete gern, denn du tust es freiwillig.

Sei ehrlich in deinem Gebet.

Erbitte nur das für dich selbst, was du auch allen anderen Menschen wünschen könntest.

Bedenke in deinen Gebeten auch andere Menschen.

Vergiss über dem Bitten das Danken und über dem Sprechen das Hören nicht.

Denke daran, dass gleichzeitig mit dir unzählige Menschen auf der Erde ebenfalls beten.

Bete nur zu dem einen Gott und vertraue ihm allein.

 

Grundwissen

 

Evangelische Religion


Präambel zum Verständnis und Umgang

Das Grundwissen im Fach Evangelische Religionslehre beinhaltet weit mehr als abfragbares, memorierbares Faktenwissen.

 

Das Bemühen um ein ganzheitlich orientiertes und oft nicht (direkt) abprüfbares „Lebenswissen“ spielt im Religionsunterricht neben den als Grundwissen ausgewiesenen kognitiven, operationalisierbaren Zielen und Inhalten eine wesentliche Rolle.“

 

Dem neuen G8-Lehrplan folgend werden daher im Fach Evangelische Religionslehre neben konkreten Inhalten vor allem auch Kompetenzen3 vermittelt, die zum Grundwissen gehören.

 

Grundstücke der christlichen Tradition werden von Anfang an nicht nur auswendig gelernt, sondern in einen Bedeutungshorizont gestellt. Dieser Bedeutungshorizont soll in höheren Jahrgangsstufen in den Vordergrund rücken und wird mit neuen Lerninhalten verknüpft.

 

Bei der Deutung biblischer Texte und Zusammenhänge gibt es oft mehr als eine richtige Antwortmöglichkeit. Diese „Multivalenz“ religiöser Inhalte soll nicht durch Festlegung bestimmter Antwortmöglichkeiten eingeengt werden.

 

Das Grundwissen im Fach Evangelische Religionslehre wird im Sinne des Lehrplans und aufgrund seines Umfangs niemals losgelöst vom aktuellen Lernstoff, sondern passend dazu in Leistungserhebungen abgeprüft. Die Bezüge zum Grundwissen werden im Laufe der aktuellen Themeneinheit durch die Lehrkraft gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zur Wissensvernetzung hergestellt.

 

Das im Anschluss aufgelistete Grundwissen (siehe Lehrplan) versteht sich also nicht als statischer Fachwissenskatalog, sondern als ein sich stetig erweiterndes, zunehmend vernetztes, dynamisches Wissenssystem, auf das die Schülerinnen und Schüler in konkreten Lernsituationen zurückgreifen und mit ihm arbeiten können.



Grundwissen laut Lehrplan (nach Jahrgangsstufen geordnet)

5. Jahrgangsstufe

das Doppelgebot der Liebe, die Zehn Gebote, Psalm 23 und den Ersten Glaubensartikel auswendig können

ein Beispiel christlicher Symbolsprache erklären können

den selbstständigen Umgang mit der Bibel beherrschen

ein Beispiel aus den David-Geschichten in seiner religiösen Aussage erklären können

Grundaussagen eines Schöpfungsberichts sowie der Exodustradition erläutern können



6. Jahrgangsstufe

den Zweiten Glaubensartikel auswendig können, den Begriff Messias erklären können

den Zusammenhang von Jesu Passion und seiner Botschaft vom Reich Gottes aufzeigen können

Jüngerschaft und Nachfolge Jesu am Beispiel eines Mannes oder einer Frau verstehen

den Kirchenjahreskalender überblicken, die christlichen Hauptfeste in ihrer Bedeutung kennen

an einem Fallbeispiel eine Möglichkeit der konstruktiven Konfliktbearbeitung darstellen können



7. Jahrgangsstufe

den Dritten Glaubensartikel im Wortlaut wiedergeben und in Grundzügen erklären können

die Bedeutung einer Gestalt der Kirchengeschichte aus der Zeit bis zum Vorabend der Reformation verstehen

die „fünf Säulen“ und deren Bedeutung für den Islam kennen

mit dem Vaterunser als Grundgebet des Christentums vertraut sein

die Auswirkung des Doppelgebots der Liebe in einem diakonischen Arbeitsfeld beschreiben können



8. Jahrgangsstufe

Kennzeichen christlichen Schöpfungsglaubens und Elemente biblischen Zeitverständnisses kennen

Impulse des Glaubens auf das Zusammenleben in Familie und anderen Lebensformen beziehen können 

Grundanliegen evangelischen Glaubens und Lebens, auch im ökumenischen Kontext erläutern können

wichtige Merkmale prophetischer Existenz und Verkündigung im Alten Testament beschreiben können

sich möglicher Gefahren des Psychomarkts oder einer neureligiösen Bewegung bewusst sein



9. Jahrgangsstufe

Grundzüge jüdischen Glaubens kennen und zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus fähig sein

die Bedeutung des Kreuzes für den christlichen Gottesglauben erklären können

mit Impulsen christlichen Glaubens zur Gestaltung von Liebe und Sexualität vertraut sein

lutherisches Verständnis von Arbeit und Leistung reflektieren können

an einem Beispiel das Verhältnis von Kirche und Staat beurteilen können



10. Jahrgangsstufe

Grundzüge evangelischen Schriftverständnisses kennen

über ein differenziertes Verständnis von Toleranz verfügen

grundlegende Vorstellungen des Buddhismus kennen

mit der christlichen Auferstehungshoffnung vertraut sein

Alltagssituationen aus evangelischer Sicht ethisch reflektieren können

 

Katholische Religion Vgl. Grundwissen Reli-Datei des ISB

www.isb.bayern.de

 

Ansprechpartner

 

Fachschaft Evangelische Religion: Britta Hartmann

Fachschaft Katholische Religion: Brigitte Staudt

Kontakte / Links

www.dbk.de (Deutsche Bischofskonferenz)
www.ekd.de (Evangelische Kirche in Deutschland)

www.erzbistum-muenchen.de

www.muenchen-evangelisch.de

www.muenchen-katholisch.de

www.telefonseelsorge.de

Kontakt

Gymnasium Bruckmühl
Kirchdorferstraße 21
83052 Bruckmühl
08062/72660
Kontakt...